Heidelsheimer überstehen nur mit Glück 1. Verbandspokalrunde! FC 07 Heidelsheim – FV Ettlingenweier 2:1 (0:0)

Dank eines hartumkämpften 2:1 (0:0)-Erfolges gegen den Klassenrivalen FV Ettlingenweier überstand der FC 07 Heidelsheim die 1. Verbandspokalrunde und genießt in der 2. Runde nun erst einmal ein Freilos. In der dritten Runde kommt es dann am Donnerstag 28.Juli um 18:15 Uhr im Kraichgaustadion zum mit Spannung erwarteten interessanten Duell mit dem Regionalligaaufsteiger FC Nöttingen, der erst in der 3. Runde in das Pokalgeschehen einsteigt.
In der ersten Hälfte merkte man beiden Mannschaften an, dass sie noch mitten in der Vorbereitungsphase stecken, denn diese verlief recht ausgeglichen auf einem doch recht überschaubaren Niveau ohne größere Höhepunkte. Ein völlig harmloser Freistoß von FVE-Spielgestalter Simon Revfi (21.) sowie eine Torchance von Erich Strobel (38.), der nach einer Flanke von Stefan Unger nur um den Bruchteil einer Sekunde zu spät kam, waren da schon die einzigen nennenswerten Möglichkeiten.

Dies sollte sich jedoch im 2. Spielabschnitt ändern, in denen auf FCH-Goalgetter Strobel wieder einmal Verlass war. Zunächst markierte er nach 48 Minuten den 1:0 Führungstreffer, als er von einem Fehler von Gästetorhüter Daniel Vogel profitierte, der einen Ball unterlief, den Strobel anschließend ungehindert einschieben konnte. Und nach 57 Minuten war erneut Strobel zur Stelle und erhöhte, nachdem er Vogel umkurvt hatte, auf 2:0. Doch die Antwort des FVE ließ nicht lange auf sich warten, denn nach 62 Minuten schaffte Mario Kaufmann mit einem äußerst zweifelhaften Foulelfmeter den 1:2 Anschlusstreffer. Schiedsrichter Raphael Stiefvater aus Östringen hatte nach einem Zusammenprall im Strafraum von FCH-Neuzugang Ricardo Martines mit einem gegnerischen Spieler völlig unverständlicherweise auf den omninösen Punkt gezeigt. Und fast wäre Ettlingenweier nach 65 Minuten der Ausgleich geglückt, wenn nicht Revfi völlig freistehend vom langen Pfosten aus die Kugel über den Querbalken gehoben hätte. Heidelsheim stand fortan tief hinten drin und überließ der körperlich robusten Gästetruppe weitestgehend die Initiative, lauerte dabei aber immer wieder selbst auf vereinzelte Konterchancen, die jedoch leider allesamt nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Und so musste unnötigerweise bis zum Schlusspfiff gezittert werden, bis der knappe Pokalsieg eingetütet war. Noch einmal hatte der FCH Glück, als der eingewechselte Sebastian Dirscherl in der Nachspielzeit per Kopf nach einer Ecke von David Pitz nur haarscharf das Tor verfehlte.

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